„überall dabei“ bringt Inklusion auf die Leinwand

Das Filmfestival „überall dabei“ der Aktion Mensch zeigt von September 2012 bis Mai 2013 in 40 deutschen Städten Beiträge, die Inklusion, also das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, zum Thema machen. Das in Europa größte Festival seiner Art findet bereits zum fünften Mal statt und steht unter der Schirmherrschaft von Schlagersänger und Diplom-Pädagoge Guildo Horn. In den vergangenen Jahren hat es bundesweit mehr als 200.000 Menschen in die Kinos gelockt und so die Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung gefördert.

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LAG WfbM Sachsen-Anhalt protestiert öffentlich gegen Sozialabbau

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Sachsen-Anhalt (LAG WfbM ST) veranstaltet am 7. Juni 2012 von 9.30 bis 12 Uhr einen Protesttag gegen Sozialabbau und für die kostendeckende Finanzierung der Arbeit in den Wohn- und Werkstätten für behinderte Menschen. Protestiert wird an zwei Standorten. Einmal in Magdeburg, auf dem Domplatz vor dem Landtag und zeitgleich in Halle-Neustadt, in der Neustädter Passage vor der Sozialagentur.
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Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung gestiegen

Die Zahl der arbeitslosen Menschen mit Behinderung ist im April in Westfalen-Lippe gestiegen. Das zeigt der jüngste Bericht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Danach waren Ende April 21.950 Menschen mit Behinderung in Westfalen-Lippe ohne Arbeit (13.428 Männer und 8.512 Frauen). Das sind 256 mehr als im April, gegenüber dem Vorjahr ist die Zahl aber um 103 gesunken.

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„überall dabei“ bringt Inklusion auf die Leinwand

Das Filmfestival „überall dabei“ der Aktion Mensch zeigt von September 2012 bis Mai 2013 in 40 deutschen Städten Filme, die Inklusion zum Thema machen, also das selbstverständliche Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung. Ziel des Festivals ist, den Diskurs über eine lebenswerte, gerechte und menschenwürdige Gesellschaft zu fördern. Einer der sechs Festivalfilme, „Deaf Jam“, feiert seine Deutschlandpremiere bereits am 17. Mai 2012 um 18:30 Uhr im Rahmen des Kirchentages in Mannheim. Der amerikanische Dokumentarfilm handelt von zwei Frauen aus unterschiedlichen Kulturen, die ein einzigartiges Duo bilden: Eine hörende Palästinenserin und eine gehörlose Israelin. In ihren gemeinsamen Slam-Performances verbinden sie gerappte Lautsprache mit Gebärdensprache. Auf einprägsame Art zeigt der Film, wie Kommunikation über sprachliche und politische Grenzen hinweg möglich wird.

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BAG:WfbM: Werkstätten für behinderte Menschen bieten Langzeitarbeitslosen Chancen

Für den harten Kern der Langzeitarbeitslosen – 400.000, so die aktuellen Zahlen – braucht es neue Unterstützungsansätze. Das Know-how und die Infrastruktur von Werkstätten für behinderte Menschen könnten genutzt werden, so der Vorstandsvorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG:WfbM) Günter Mosen.

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BDH Bundesverband Rehabilitation rückt Autismus in den Fokus

Es gibt nur wenige Krankheitsbilder, die das soziale Umfeld Betroffener so stark beanspruchen wie die Wahrnehmungsstörung, die in ihrer leichten Form als „Asperger-Syndrom“ oder allgemein unter dem Begriff „Autismus“ bekannt ist. Der Tag des Autismus am 02. April 2012 rückte die Krankheit wieder ins Bewusstsein der Öffentlichkeit.

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Hüppe: “Welttag Down-Syndrom am 21. März – Menschen mit Down-Syndrom gehören überall dazu!”

Der Welttag Down-Syndrom am 21. März soll die Situation von Menschen mit Down-Syndrom in die Öffentlichkeit rücken. „Menschen mit Down-Syndrom müssen in allen Lebensbereichen mitten in der Gesellschaft teilhaben können, ob in Kindertagesstätten, Schulen, der beruflichen Bildung, Arbeit, beim Wohnen oder in der Freizeit. Dies ist allerdings derzeit noch eher die Ausnahme als die Regel“, so der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe. Es gelte, weiter daran zu arbeiten, bestehende Strukturen aufzubrechen und inklusive Wege zu eröffnen. „Hier sind alle gefordert, Einrichtungs- und Kostenträger, Erziehungs- und Lehrpersonal, Schulleitungen und -träger, Unternehmen und Arbeitnehmervertreter, Kirchen sowie Verantwortliche in Bund, Ländern und Kommunen“, betont Hubert Hüppe.

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Caritas: “Bluttest selektiert und instrumentalisiert Menschen”

Ab dem Frühjahr 2012 können schwangere Frauen per Bluttest untersuchen lassen, ob ihr Kind mit Down-Syndrom zur Welt kommt. Die Caritas Rottenburg-Stuttgart sieht in dem Test die große Gefahr, dass Babys mit der entsprechenden genetischen Ausstattung früh „aussortiert“ werden. „Hier werden Urteile darüber gefällt, welches Leben von ungeborenen, aber lebensfähigen Menschen lebenswert oder nicht lebenswert ist“, erklärt Caritas-Direktor Prälat Wolfgang Tripp zumWelt-Down-Syndrom-Tag . „Hier werden Menschen selektiert und instrumentalisiert.“ Der katholische Wohlfahrtsverband ruft die Forschung dazu auf, Betroffenen dabei zu helfen, mit dem Syndrom besser und selbständiger zu leben.

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Naturparke wollen mehr Angebote für Menschen mit Behinderungen entwickeln

Anlässlich der ITB unterzeichnen Lebenshilfe, weitere Behindertenverbände und der Verband Deutscher Naturparke Vereinbarung über Barrierefreiheit
Berlin. Vom Altmühltal über das Steinhuder Meer bis zum Zittauer Gebirge reicht die Liste der insgesamt mehr als 100 Naturparke in Deutschland. Doch für Menschen mit Behinderungen ist es oft schwierig, sich in diesen Landschafts- und Naturschutzgebieten zurechtzufinden und sich dort gut zu erholen. Sie wünschen sich mehr Orientierung; gut sichtbare Wegweiser, die nicht zu weit auseinanderstehen, Piktogramme und Erklärungen über Pflanzen und Tiere mit gut erkennbaren Abbildungen und in einfacher Sprache.

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